Die Unterkunft
In Grytubakki stehen 2- bis 4-Bett-Zimmer in ausreichender Zahl zur Verfügung. Während der Ritte übernachten wir in Farmen, Hochlandhütten, Schulen, Gemeindehäusern und Zelten, je nach Verfügbarkeit. Schulen und Gemeindehäuser stehen in Island während der Sommermonate oftmals für Übernachtungen zur Verfügung und bieten natürlich einen grösseren Komfort als Zelte oder Hütten. Letztere liegen dagegen oftmals an wunderbar einsamen Orten, an Fjordufern oder in weiten Tälern, wo man Island am intensivsten erleben kann.
Die Verpflegung
Immer dann, wenn Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffe oder Abendessen aufgetischt wird, versammeln sich unsere Gäste um die gemeinsamen Esstische. Bei uns gibt es selbstverständlich isländische Spezialitäten, doch wird darauf geachtet, dass keine (für mitteleuropäische Geschmäcker) zu exotischen Dinge auf den Tisch kommen.
Während der Reittouren ist auch für reichliche Verpflegung gesorgt, denn wir nehmen für die Pausen Sandwiches und Getränke auf Packpferden mit, oder Goi, der Grossvater, versorgt die hungrigen Reiter per Geländewagen mit Proviant. Falls Jonki (ein ausgezeichneter Angler) oder einer der Reitgäste erfolgreich in einem der klaren Flüsse Fische fängt, dann kann der Speiseplan natürlich auf Wunsch spontan angepasst oder erweitert werden!
Die Familie
Polar Hestar ist ein Familienbetrieb.
All unsere Gäste kennen Stefan und Juliane, die "Herren" des Hauses.
Während Stefan in Grytubakki aufgewachsen ist, ist Juliane in Deutschland geboren, aber in der Schweiz aufgewachsen. Vor einigen Jahren hat sie auf der Elfen- und Trollentour Stefan kennengelernt und in ihm den Partner fürs Leben gefunden. Mittlerweile ist auch Simon Birgir, der kleine Sohn von Stefan und Juliane, schon zum ersten Mal auf einem Pferd gesessen. Bis er reiten kann wird es aber wohl noch ein bisschen dauern.
Goi, Stefans Vater, ist der "gute Geist" des Hauses. Im Gegensatz zu den anderen in Grytubakki spricht er nur isländisch, es scheint aber so als ob er auch viele anderen Sprachen versteht, dies aber nicht zugibt.
Schlieslich gibt es natürlich noch eine Menge Verwandter und Freunde, die oftmals die Reittouren begleiten, oder nur mal zum Kaffe vorbeikommen, wie das in Island eben so üblich ist.
Die Umgebung
Grytubakki liegt wenige Kilometer von Grenivik, einem kleinen veträumten Fischerdorf entfernt.
In Grenivik gibt es Einkaufsmöglichkeiten, eine Post und natürlich ein Schwimmbad mit Hot Pot.
Unsere Gäste geniessen nach den Ritten immer wieder ein entspannendes Bad in diesem wunderbar warmen Becken.
Akureyri liegt etwa 30 Autominuten von Grytubakki entfernt. Wenn Gäste vom Flughafen abgeholt werden ergibt sich regelmässig die Möglichkeit, nach dorthin mitzufahren und die "Hauptstadt des Nordens" ein wenig kennenzulernen.
Zu Fuss dagegen gelangt man in einer Stunde nach Laufas, einem alten, malerischen Dorfgehöft an der Mündung der Fnjoska.
Dieses Gehöft war noch bis in die 1960er Jahre vom Pfarrer der naheliegenden Kirche bewohnt. Nun kann man sein ehemaliges Domizil in den Sommermonaten als Museum bewundern.
Geradezu imposant ist das Bergpanorama rund um das Fjord "Eyjafjördur". Wanderungen in die Basaltberge im Sommer und Skitouren im Winter schaffen auch für weniger pferdebegeisterte Gäste reichlich Abwechslung.
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