Trakehner
Herkunft: Ostpreussen
Stockmass: 160-165 cm
Elegantes Blutpferd mit viel Adel. Ursprünglich stammt der Trakehner aus Ostpreussen, heute ein Teil Russlands. Die Rasse entstand auf dem Trakehner-Gestüt, das 1732 gegründet wurde. Basis für die Zucht waren die einheimischen Schwiekenpferde, die mit Vollblut und Arabern gekreuzt wurden. Das Ergebnis war ein elegantes Kutsch- und Kavalleriepferd. Das gute Aussehen des Pferds, seine freie und extravagante Aktion sowie seine Vielseitigkeit haben den Trakehner zu einem überaus beliebten Show- und Dressurpferd werden lassen. Darüber hinaus ist es bei Freizeitreitern sehr beliebt. Orlow-Traber
Herkunft: Russland
Stockmass: 158-160 cm
Gut mittelgrosses, kräftiges Pferd von elegantem Exterieur und etwas antiquiert anmutendem Schmelz. Unter den russischen Pferderassen ist der Orlow-Traber wahrscheinlich die bekannteste. Er entstand im 18. Jahrhundert, als Trabrennen in Russland sehr beliebt waren. Die Rasse ist eine Entwicklung von Graf Alexius Griegoriewitsch Orlow, der 1777 den Araberhengst Smetanka mit einer Stute dänischen Ursprungs (wahrscheinlich Frederiksborger) kreuzte. Im 19. Jahrhundert galt der Orlow-Traber als bester Traber der Welt. Erst in jüngster Zeit entstand aus einer Kreuzung zwischen Orlow und Standardbred der Russische Traber. Russischer Traber
Herkunft: Russland
Stockmass: etwa 160 cm
Ein trockenes, athletisches Pferd im Traber-Typ, wobei es einen schweren Wagen- und einen leichten Sporttyp gibt. Planlose Kreuzung mit dem Standardbred hätte den Orlow-Traber fast ruiniert, doch man erkannte rechtzeitig, dass die Qualitäten der imposanten Orlows auch in einer Zeitgemässeren Rasse durchaus wünschenswert wären. So wurden etwa seit 1890 gezielte Kreuzungen angestellt. Der Russisch-Amerikanische Traber, auch Metis (Kreuzung) genannt, lief dem reinen Orlow-Traber im wahrsten Sinne des Wortes den Rang ab. 1926 wurde die planmässige Zucht des nunmehr "russischen" Trabers beschlossen, 1928 begonnen und 1949 vollendet - die Rasse war konsolidiert. Wladimirer
Herkunft: Russland
Stockmass: 160 cm
Das Wladimir Pferd entstand am Ende des 19. Jahrhunderts in der russischen Provinz Wladimir aus einer Mischung von Suffolk Punch und Cleveland Bay mit einer Beigabe aus Ardenner und Percheron-Blut. In der Zeit von 1910 bis nach dem Ersten Weltkrieg war auch das Shire-Pferd beteiligt. Um 1946 wurde der Wladimirer artenrein gezüchtet, und man betrachtete die Rasse als ausgeformt. Der Wladimirer ist ein sehr starkes Pferd. Er hat einen sehr ansprechenden Körperbau und ist schnell ausgewachsen. Er wird für Zugarbeiten und zum Ziehen der Troikas eingesetzt. |