Eines der berühmtesten Angebote Ungarns, im neuen Kleid. Sarlospuszta war in den 80 und 90 Jahren eines der besten Reitferien-Angebote Ungarns. Leider verkam es über die Jahre und ist nun mit riesigem Aufwand und grössten Investitionen wieder ein lohnendes Reitferienziel in Ungarn geworden. Viele Gebäulichkeiten wurden komplett neu gebaut und braucht keine Vergleiche zu scheuen. Dem Reitferiengast wird eine im landesüblichen Stil erbauten Anlage mit viel Infrastruktur, einem fantastischen Reitgelände und einem sehr guten Pferbestand geboten. Geschultes Personal und deutschsprechende Angestellte werden Ihre Reitferien zu einem Genuss werden lassen.
DIE GESCHICHTE VON SARLÓSPUSZTA
Wie die Betyaren erzählen...
Im Jahre 1710, während einer der Feldzüge der Kuruzen, lagerte hier der Fürst Ferenc Rákóczi der Zweite. Hier traf er die schöne Sára Sarló, in die er sich sofort verliebte.
Als Liebesnest ließ er dem Mädchen das Herrenhaus bauen und gab dem Haus den Namen " die Puszta von Sára Sarló" . (Puszta=Pußta)
Während des Exils des Fürsten in der Türkei bot Sarlóspuszta den Betyaren und den fliehenden Freiheitskämpfern eine Zuflucht, wo sie sowohl auf Versorgung als auch auf Schutz rechnen konnten.
Wie die Historiker erklären
Tatárszentgyörgy: ist eine der ältesten Ortschaften im Komitat Süd-Pest. Ihre ältesten Funde sind mit der Bronzezeit verbunden. Die Ortschaft wurde zum ersten Mal 1507 urkundlich erwähnt. Im Fünfzehnjährigen Krieg entvölkerte sich das Dorf. Bis zum Ende des XVIII. Jahrhunderts wurde das Dorf allmählich besiedelt.
Sarlósárpuszta
Am Anfang des XVIII. Jahrhunderts besaßen zwei angesehene und große Edelfamilien das während der Türkenzeit entvölkerte Tatárszentgyörgy: die Familie Kubinyi von Felsőkubin und Nagyolaszi und die Familie Máriássy von Márkus-und Batizfalva. Beide Besitzanteile wurden von Anton Gyaraki Grassalkovich (I.) gekauft; 1734 war er schon der einzige Besitzer der ganzen Puszta. Der Meierhof, wo sich auch das Herrenhaus befand, wurde endgültig 1758 zu seinem Eigentum - verkauft von der Familie Kubinyi. Die Ansiedlung wurde um 1751 von Anton (I.) begonnen, aber nur von seinem Sohn, Anton (II.), um 1770 beendet.
Nach anderen Quellen ließ Anton (I.) das Schloss Grassalkovich in Sarlóspuszta gegen 1760 bauen. Das ist aber ein Irrtum. Im Landesarchiv gibt es nämlich eine eigenhändige Liste von Anton Grassalkovich aus dem Jahre 1771, in der die Bauarbeiten und Gebäude in seinen Herrschaftsgütern aufgezählt werden. In dieser Liste gibt es aber gar kein Schloss in Tatárszentgyörgy, obwohl ein Schafstall erwähnt wurde; aber nach den Stilmerkmalen kann die Bauzeit in das zweite Viertel des XIX.Jahrhunderts datiert werden.(Zugleich erwähnte der Graf einen hiesigen Gasthof - es ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Gasthof später als Schloss funktionierte.) In der Monografie vom Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun erwähnt Samu Borovszky eine Renovierung im Jahre 1858, die Gábor Török aus Várad ausführen ließ. Zwischen 1843/1856 gehörte das Schloss dem Grafen Keglevich von Buzin.
Ab 1863 gehörte das Schloss den Erben des Barons Frigyes Bors von Borsod und Csíkszentkirály - die Besitzer sind Baron Béla Lipthay von Kisfalud und Lubelle und Gräfin Bissingen-Nippenburg. Um 1920 war das Gebäude im Besitz der Familie Muchony. 1931 ist schon Peter Halász aus Gyón als Besitzer erwähnt, dem das Herrenhaus bis 1945 gehörte. (Damals hatte das Herrenhaus eine Sehenswürdigkeit: die außerordentlich reiche und merkwürdige Geweihsammlung.)
Nach dem Zweiten Weltkrieg funktionierte das Gebäude als Schule. Später wurde es als Wohnhaus benutzt. Ab Mitte der 80er Jahre befindet sich ein Gasthof in dem schön renovierten Herrenhaus.
Das Herrenhaus wurde mehrmals umgebaut.
UNTERKUNFT
Zimmerausstattung: Bad mit Dusche, Haartrockner, Minibar, TV, Telefon. Zu einigen Zimmern gehört ein Balkon oder ein Vorraum. Die Zimmer im Hotel Lovas und im Hotel Nádas sind klimatisiert.
UNSERE PFERDE UND IHR REITGEBIET
Sarlospuszta hat auch hier kräftig investiert und bietet mit über 20 gut traninierten, jungen Pferden die Basis für einen tollen Reitferienaufenthalt. Die Weiten der Kiskunsag-Puszta laden für stundenlange Ausritte geradezu ein. Wieder einmal ausgiebig galoppieren – lässt jedes Reiterherz höher schlagen. Alle Ausritte werden von geschultem Personal begleitet.
DIE NATURSCHÄTZE VON SARLÓSPUSZTA
Sarlóspuszta befindet sich auf einem der großen Gebiete Ungarns, auf der Tiefebene, näher bestimmt auf dem Donau-Theiß- Zwischenstromland.Verwaltungsmäßig gehört dieses Gebiet zu dem Komitat Pest, und wegen seines Klimas, seiner Hydrographie und seiner Flora und Fauna gilt es als Zuständigkeitsbereich des Nationalparks Kiskunság.
Einige Worte über den Nationalpark
Er wurde als Zweiter nach dem Nationalpark zu Hortobágy im Jahre 1975 gegründet.Die Einheimischen, das Komitat und auch die Stadt Kecskemét unterstützten den Plan des Nationalparks, damit dieser Nationalpark mit zersplitterten Bauernwirtschaften seinen Charakter und seinen Wert entsprechend schützen kann.Während der Naturschutz anderswo nur eine Beschränkung und ein Verbot bedeutete, galt er hier von Anfang an als Stolz.Außer dem Naturschutz bekamen auch die traditionelle Viehzucht auf der Puszta, der Schutz des Gehöftsystems, die wissenschaftliche Forschung, der Unterricht, die Kenntnissenverbreitung, der Fremdenverkehr und die Unterstützung des traditionellen Reitsports eine wichtige Rolle.
Die Besonderheit des Parks besteht darin, dass er nicht auf einem weitliegenden großen Gebiet liegt, sondern aus mehreren vereinzelten Gebieten von verschiedener Größe, deshalb kann er als Mosaik-Park bezeichnet werden.Diese Gebiete bildeten einst ein einheitliches Flächenausmaß, dann wurden sie durch die Verbreitung der Landwirtschaft voneinander getrennt.Die Flora und Fauna zeigt aber auch heute den ehemaligen Zusammenhang dieser Gebiete.
UNSERE PROGRAMME
4 Tage/ 3 Nächte inkl. Halbpension / 12 Ausreitstunden inkl. Ein Picknick-Ritt (Mittagessen) 8 Tage/ 7 Nächte inkl. Halbpension / 26 Ausreitstunden inkl. Div. Picknicks gemöss Programm 8 Tage Zigeunerwagen-Woche für max. 4 Personen
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